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Eine Diskothek auf dem Weg zum TQM
Bereits 2008 hatte das Unternehmen sein Qualitätsmanagementsystem erstmals durch TÜV Rheinland nach dem internationalen Qualitätsmanagement-Standard ISO 9001 zertifizieren lassen.

Im Jahr 2009 folgte der Diskothekenunternehmerpreis 2009 des Bundesverbands deutscher Discotheken und Tanzbetriebe e.V. (BDT im DEHOGA Bundesverband) und das erste erfolgreiche Überwachungsaudit durch TÜV Rheinland. Jetzt hat Mark Klejbor, Inhaber der Entertainment Factory, ein neues Ziel: die Einführung eines Total Quality Managements in seinem Unternehmen.

Klejbor's Entertainment Factory

„Klejbor’s Entertainment Factory“, Eschweiler
„Ehrgeizig, aber nicht übertrieben“, findet der Unternehmer. TÜV Rheinland bestätigte erst kürzlich, die hohen Qualitätsstandards in den Unternehmensabläufen seiner Discothek.

Außen Diskothek, innen mittelständisches Unternehmen
Die Diskothek Klejbor’s bietet auf rund 2500 Quadratmetern insgesamt sieben Erlebnisbereiche, mit dem 2000 Quadratmeter großen Beach Club im Außenbereich sind es sogar acht. Für die Begeisterung der in Spitzenzeiten rund 2000 Gäste sind insgesamt über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verantwortlich. Ein Blick auf diese Zahlen zeigt: Auch wenn es sich bei Klejbor’s für die Gäste um Unterhaltung, Spaß und Freizeit dreht – hinter den Kulissen handelt es sich um einen mittelständischen Dienstleistungsbetrieb, den es zu managen gilt. Ob dabei die Qualitätsprozesse, aber auch die eigenen und gesetzlichen Vorgaben berücksichtigt werden, war erneut Gegenstand des jüngsten Audits durch TÜV Rheinland.

Gute Gastgeber – begeisterte Gäste
„Ein wichtiges Kriterium ist die fachliche Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dabei sollen sie auch ihre Gastgeberrolle neu und richtig kennenlernen und diese dann authentisch leben“, erklärt Marc Klejbor. "Haben sie ihre Rolle verinnerlicht und wissen sie, wie sie unsere Gäste begeistern können, führt das zu Erfolgserlebnissen auf beiden Seiten. Das erleben wir täglich durch zahlreiche Beispiele“, ergänzt er.

Qualität wie aus dem Handbuch
Außerdem ist die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben Gegenstand der Prüfung durch TÜV Rheinland: „Dazu gehören zum Beispiel die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes und des Lärmschutzes im Nachtbetrieb. Aber auch, ob bei Veranstaltungen das Programm wie beschrieben abläuft oder die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die erforderlichen Qualifizierungen erhalten, die sie für ihre Arbeit benötigen“, erklärt TÜV Rheinland Auditorin Susanna Weber. Die überprüften Prozesse und Anforderungen sind im Qualitätshandbuch des Unternehmens dokumentiert.

Der Blick von außen
„Die Zusammenarbeit mit dem TÜV Rheinland hatte nicht nur unsere erfolgreiche Zertifizierung zum Ergebnis“, erinnert sich Marc Klejbor. „wir haben im Rahmen des Audits noch einiges lernen können. Zum Beispiel fiel durch den „Blick von außen“ auf, dass wir einige Abläufe ziemlich komplex dargestellt hatten", fährt er fort.

Vom Mitdenken zum Weiterdenken
Außerdem entwickelte man im Klejbor’s einen Vier-Stufen-Plan zur Förderung der Mitarbeiter: „Wir möchten, dass sich unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vom „Handeln“ über ein „Handeln mit Ziel“ zu „Mitdenkern“ und schließlich zu „Weiterdenkern“ entwickeln. Es ist wichtig, dass jeder weiß, was er tut und vor allem warum und dass durch „Mitdenken“ Verbesserungen angestoßen und Zusammenhänge verstanden werden “, fasst Marc Klejbor zusammen. „Die Basis dafür bildet unser Qualitätsmanagementsystem und die Zertifizierung durch TÜV Rheinland“.